
Die Ingenieurbüro für Wasser und Boden GmbH (IWB) ist ein innovatives und dynamisch wachsendes mittelständisches Familienunternehmen.
IWB entwickelt nachhaltige Infrastrukturlösungen der Trinkwasser-, Fernwärme-, Gas- und Strom-versorgung, der Abwasserentsorgung sowie im Straßen- und Wasserbau aus einer Hand.
IWB hat sich aufgrund des speziellen Fachwissens, umfangreicher Erfahrungen und der daraus entwickelten innovativen Methoden und Verfahren im Jahr 2019 zum Marktführer im Bereich Versorgungssicherheit, Risikoanalyse und Notfallvorsorge komplexer Trinkwassersysteme entwickelt und trägt damit maßgeblich zur Sicherung der sächsischen Wasserversorgung in Zeiten des Klimawandels und der Begegnung mit neuen Gefährdungen von Versorgungsinfrastrukturen bei. Diese herausragende Stellung macht IWB zu einem wichtigen Ansprech- und Netzwerkpartner für Behörden, Ämter, Institutionen und Wasserversorger, welche von Synergieeffekten und diesem speziellen know-how profitieren.
Seit mehreren Jahren beschäftigt sich IWB mit Risikoanalysen und Notfallvorsorgekonzepten zur Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung bei Krisen- und Katastrophensituationen. Die Aufrechterhaltung der leitungsgebundenen Trinkwasserversorgung als kritische Infrastruktur ist ein wesentlicher Baustein für das reibungslose Funktionieren eines Gesellschafts- und Wirtschaftssystems. Aus diesem Grunde sind die Analyse und Bewertung von Risiken und die damit verbundene Etablierung von Vorsorgemaßnahmen eine wichtige Voraussetzung, um auch für zukünftige Ereignisse gut gerüstet zu sein und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
IWB führte für die komplexen Wasserversorgungssysteme der sächsischen Großstädte Dresden und Leipzig entsprechende Risikoanalysen vor dem Hintergrund außergewöhnlicher Gefahrenlagen durch. Die untersuchten Szenarien umfassen u. a. Naturkatastrophen, wie z. B. Hochwasser oder Dürre, einen langfristigen Stromausfall oder Anschläge mit chemisch/biologischen Substanzen, welche ein größeres Schadensausmaß verursachen. Als Bestandteil des Risiko- und Krisenmanagements wurden die Verwundbarkeit der Wasserversorgungssysteme sowie die Auswirkungen der Gefahrenereignisse untersucht und Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit abgeleitet. Die erarbeiteten Handlungsempfehlungen befinden sich derzeit in der Umsetzung. Für die Landeshauptstadt Dresden wurde durch IWB ergänzend ein Notfallvorsorgekonzept für den Ausfall der leitungsgebundenen Trinkwasserversorgung erarbeitet, welches Ersatzmaßnahmen hinsichtlich alternativer Versorgungsarten und Ressourcen eruiert, um die Bevölkerung im Katastrophenfall weiterhin mit Wasser für den lebensnotwendigen Bedarf zu versorgen.
Die beschriebenen Untersuchungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Die dabei erlangten Erkenntnisse sind ein wichtiger Impuls für die aktuell stattfindende Fortschreibung bundesweit geltender Standards. Darüber hinaus ist IWB in Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Risikoanalysen und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit von Wasserversorgern involviert.
Neben der Analysen unvorhersehbarer Not- und Krisensituationen unterstützt IWB sächsische Wasserversorger mit Studien und Beratungsleistungen hinsichtlich der Sicherstellung einer langfristigen Versorgungssicherheit, welche insbesondere aufgrund der aktuell lang anhaltenden Trockenheit, rückläufiger Wasserdargebote und dem gegenüber neuen Rekorden von Spitzenabnahmen vor neue Herausforderungen gestellt werden.